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Bewartung
Die Hütte ist zur Zeit nicht bewartet. Start in den Winter ist der 26. Dezember 2021. Ab diesem Datum ist Selbstversorgung nicht mehr möglich, weil wir den Winterraum selber benötigen.

Zertifikatspflicht bei Hüttenübernachtung
Ab 13. September 2021 muss in unserer Hütte für Übernachtungen und Konsumationen im Innenbereich ein gültiges Covid-Zertifikat vorgewiesen werden.

Pure Lebensfreude & unvergessliche Momente in der Rotondohütte SAC erleben

Die Hütte liegt auf 2'570m.ü.M. und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Bergliebhaber jeglichen Alters und Könnens.

Das Rotondogebiet bietet seit jeher dem Tourenskifahrer eine Vielzahl an abwechslungreichen Tourenmöglichkeiten. 1906 entschieden sich die Lägerer die Hütte am heutigen Standort zu bauen und eröffneten sie 1909, weil sie in einem Gletschegebiet lag und somit prädestiniert war für das damals in Mode kommende Skifahren. Auch heutzutage hat sich daran nichts geändert, ausser dass die Hütte nicht mehr von Gletscher umgeben ist. Dafür sind wir aber mit unserer Lage recht schneesicher.

Gut 110 Jahre später und wegen des Gletscherschwunds entwickelt sich das Gebiet immer mehr auch zu einem beliebten Sommerziel. Seit der Anbindung des Witenwasserentals an das Urner Wandernetz im Jahr 2019 ermöglicht auch der Sommer dem Wanderer spannende Wanderziele in einer kargen, rauhen und urigen Landschaft.

Rotondohütte - Erinnerungen an eine 100 jährige Geschichte 1909-2009

Umbau der Rotondohütte 2009-2011

Rotondohütte - Hüttenchefs und -warte von damals bis heute

Einblick in die Unterhaltsarbeiten des SAC Lägern seit 2015

Gross Leckihorn vom Südwestgrat her - gefilmt von Gabriel Schneider

Hüttli in Action: Werbevideo für den deutschen Markt mit Andermatt und Schweiz Tourismus

2015 wurde unter der Initiative von Paul Dubacher, welcher im Kanton Uri liebevoll als Wanderpapst bezeichnet wird und bekannte Wege wie Weg der Schweiz oder den Vier Quellen Weg bauen liess, das Projekt Kontinentale Wasserscheide gestartet.

Verfallen, nicht unterhalten oder schlicht nicht mehr begehbar waren die Wege im Sommer 2015. Dann kamen mit Paul auch seine Brüder Ruedi und Ernst und zahllose Zivildienstler, Zivilschützer, Lernende und Freiwillige, welche sich bis 2019 durch die Geröllhalden hackten, schaufelten, riesige Steinsbrocken aus dem Weg räumten, Stufen schlugen, stabile Steinplatten legten, Brückchen bauten etc. und so nach und nach Wege durch das Geröll zogen, wo man kaum glaubte, dass dies möglich sei und auch noch stabil hielte. Alte Wege wurden neu gezogen, wieder sichtbar gemacht, neu markiert oder endgültig verschüttet, weil die Landschaft sich dermassen verändert hat mit dem Schwinden des Witenwasserengletschers.

Seit 2019 sind die Wege bewanderbar und seit 2020 auch mit Wegweisern versehen und auf digitalem Kartenmaterial wie Swisstopo oder Schweiz Mobil eingezeichnet. Habt ihr alte Karten mit euch beachtet die Einzeichnungen nicht mehr und folgt unbedingt den Markierungen. Vor allem ab Cavannapass zur Hütte dürft ihr nicht den alt eingezeichneten blauweissen Weg gehen. Dieser existiert nicht mehr und ihr landet in einer Sackgasse in unwegsamen, rutschigen Geröll, wo es stellenweise gefährlich werden kann.

Bis Sommer 2021 werden die Wege noch unterhalten und "kosmetisch" bearbeitet. Danach verabschieden sich Paul, Ruedi und Ernst Dubacher als aktive Wanderwegplaner und -bauer. Sieben Sommer lang waren sie mehrere Monate bei uns. Wir haben viel gelacht, gesungen, getrunken und schöne Momente zusammen verbracht. Sie sind uns ans Herz gewachsen und es sind freundschaftliche Bekanntschaften daraus entstanden. 

Was sie für das Witenwasserental geleistet haben, was durch reine Muskelkraft gebaut wurde, welchen Mehrwert dieses Tal durch die neuen Wanderwege erlebt, wird uns immer bewusst sein und wir sind dankbar, diese Zeit mitzuerleben. Vielleicht denkt ihr bei einem Schritt auf einer Stufe oder auf einer Steinplatte auch einmal, was das für eine schiere Arbeit sein gewesen muss, um jetzt einem solchen Weg durch fast unwegsames Gebiet folgen zu können.  

Weitere spannende Informationen findet ihr auf der Homepage des Vier Quellen Wegs

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Erlebnisse und Aktivitäten im Sommer

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Häufig gestellte Fragen

Fundgegenstände, ich habe etwas verloren.

Es geht vieles vergessen und es sammelt sich etliches in einer Saison an. Wir können diese Mengen nicht ins Tal tragen und versenden, weil es Rucksäcke füllt. Wir behalten alles bis Ende der jeweiligen Saison, danach werden nicht abgeholte Sachen entsorgt.

Gibt es WiFi auf der Hütte?

Wir haben ein WiFi für den internen Gebrauch. Da wir über ein geringes Datenvolumen verfügen können wir das Passwort leider nicht rausgeben.

Habt ihr ein Swisscom-Abo habt ihr draussen links im Eingangbereich bereits wieder Empfang. Funktioniert nur mit Swisscom oder mit Anbietern, welche das Swisscomnetz benutzen (z.B. Wingo).

Hab ich mit jedem Mobile-Anbieter irgendwo Empfang zu bekommen?

In der Hütte selber haben wir keinen Empfang. Ausserhalb der Hütte können sich nur Mobiles mit Swissom oder mit Anbietern, welche das Swisscomnetz benutzen, einwählen. Handybenutzer mit Sunrise, Salt oder andern Anbietern, welche das Swisscomnetz nicht benutzen, haben leider keinen Empfang.

Ich habe keinen Hüttenschlafsack

Wir verkaufen Einweg-Hüttenschlafsäcke à CHF 6.00 (zur Zeit haben wir keine mehr zum Verkaufen).

Kann ich duschen?

Wir haben zwei Duschen. Für CHF 5.00 hast du die Möglichkeit während drei Minuten unter wohlig heissem Wasser zu duschen.  Wir haben das grosse Glück in einem wasserreichen Tal zu liegen. Jedoch kann es bei langanhaltendem schlechten Wetter oder bei ausgebuchter Hütte vorkommen, dass die Energieversorgung oder die Wassermenge nicht ausreicht und wir das Duschen stoppen müssen. 

Was gibt es allgemein über die Hütte zu wissen?

Unsere Hütte ist technisch auf einem hohen Standard und wir verfügen meist ohne Probleme über Wasser und Strom. Dennoch kann es vorkommen, dass technische Probleme auftreten und wir diese nicht immer sofort beheben können. Bedenkt, dass wir doch auf über 2500m über Meer liegen fernab von der nächsten Zivilisation und an keinem Energienetz angehängt sind. Zudem haben wir als Berghütte andere Logistikplanungen als ein Hotel unten im Tal. Wir fliegen unsere Ware eins bis zweimal pro Saison in mehreren Rotationen mit dem Helikopter hoch. Das Klima ist zu rauh und die Sommerzeit zu kurz, als dass wir irgendetwas anpflanzen könnten. Alles, was oben ist muss hochgeflogen werden und gut lagerbar sein, dazu gehören auch mehrere Tonnen Holz zum Heizen und ein Arsenal an Gasflaschen zum Kochen.

Was muss ich beachten während meines Aufenthalts?

  • Rucksäcke im Schuhraum oder Schlafsaal deponieren
  • Bergschuhe, Wanderstöcke, Skischuhe, Pickel, Steigeisen und andere spitze Gegenstände im Schuhraum lassen
  • Bevor du in den Schlafsaal gehst Hausschuhe anziehen
  • Hüttenschlafsack ist obligatorisch (während Covid-19 auch der eigene Kissenbezug)
  • Kein Picknicken in den Schlägen
  • Keine nassen Kleider, Schuhe etc. in den Aufenthaltsräumen aufhängen, legt alles in den Trocknungsraum im Untergeschoss
  • Rauchverbot im ganzen Gebäude
  • Abendessen um 18.30 Uhr (bitte meldet es uns, wenn ihr später kommt)
  • Ihr könnt bei uns an der Theke bestellen oder in der Küche, wenn ihr auf der Terrasse seid
  • Geschirr selber abräumen 
  • Schlafsaal räumen bis 08.30 Uhr
  • Marschtee könnt ihr am Morgen beim Frühstück abfüllen, wir stellen Thermosbehälter bereit (1l pro Person)
  • Bezahlung nur in bar oder mit Karte, nur in Schweizer Franken möglich

Was muss ich für meinen Hüttenaufenthalt mitnehmen?

Das darf bei deiner Hüttenübernachtung nicht fehlen:

  • Hüttenschlafsack, während Covid-19 auch einen eigenen Kissenbezug
  • Eigenes Handtuch, Zahnbürste und Zahnpasta
  • Evtl. ein kleiner Müllsack, um deinen Abfall wieder mitnehmen zu können (der SAC stellt in den Hütten blaue Abfallsäcklein zur Verfügung. Unser Dispenser findet ihr im Schuhraum)
  • Eine Stirnlampe, falls du in der Nacht aufstehen musst
  • Oropax, wenn du hellhörig bist
  • Bargeld, Debit- oder Kreditkarte (auf Rechnung gewähren wir nur Bergschulen oder anderen Gruppen)
  • Zahlung nur in CHF möglich

Was muss ich wegen Covid-19 beachten?

Beachte folgendes auf der SAC Homepage.

Welche Uhrzeiten sind für mich wichtig?

  • Abendessen um 18.30 Uhr (meldet euch unbedingt, wenn es später wird)
  • Frühstück bis 07.30 Uhr (wir fragen nach dem Abendessen um welche Zeit ihr möchtet)
  • Zimmer räumen bis 08.30 Uhr (ihr könnt eure Sachen im Schuhraum oder im Trocknungsraum deponieren, wenn ihr eine Tour macht und nochmals zurückkommt).

Wieso muss ich meinen eigenen Abfall selber wieder mitnehmen?

Den Abfall trennen wir gleich vor Ort und kompostieren so viel wie möglich. Ende Saison wird das Leergut und der Kehricht in ein bis zwei Rotationen heruntergeflogen, dann laden wir alles auf den Anhänger und fahren nach Altdorf zur Abfallentsorgung. Die Entsorgung ist aufwändig und teuer und in grösseren Hütten sammelt sich der Abfall zu Bergen an. Deshalb ist es in Berghütten gang und gäbe, dass der Gast seinen selbstmitgebrachten Abfall wieder mit nach Hause nimmt.

Wohin mit meinen Sachen, wenn ich das Zimmer räumen muss?

Macht ihr noch eine Tour und bei der Hütte vorbei könnt ihr eure Sachen im Körbchen im Schuhraum oder Trocknungsraum deponieren.

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